(*1954 in Mettmann bei Düsseldorf), lebt und arbeitet in Düsseldorf und Karlsruhe
Klingelhöllers aus Papier, Glas, Stahl oder Stein gefertigte Objekte bestehen meist aus einfachen geometrischen Elementen, die zu komplexen räumlichen Gebilden gereiht, gestapelt, gehängt oder frei im Raum verteilt werden. Immer wieder sind darin Buchstaben zu erkennen, die jedoch keine unmittelbare Lektüre ermöglichen. Ergänzt werden die skulpturalen Aufbauten durch die sprachlichen Konstruktionen des Titels aus Textfragmenten, die oft metaphorisch, uneindeutig, ja alogisch sind und im Zusammenspiel einen weiten erzählerischen Spielraum an (Be-)Deutungen eröffnen. Grundlage der hier ausgestellten Arbeiten ist der Ausspruch "Jeder Mensch ist ein Künstler" von Joseph Beuys, einem der prägendsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit, dem Klingelhöller seine Reverenz erweist.
Abbildung Harald Klingelhöller, "Jeder Mensch ein Künstler" als ein Satz von Joseph Beuys als eine von drei Versionen, 1999 1. Version: Bronze, Papier, Filz; 2. Und 3. Version: Bronze, Papier 1. Version: 102 x 140 x 72 cm; 2. Und 3. Version: 102 x 125 x 120 cm Private collection Installationsansicht Konrad Fischer Galerie Düsseldorf Foto: Courtesy Konrad Fischer Galerie
Werke in der Ausstellung "Jeder Mensch ein Künstler" als ein Satz von Joseph Beuys als eine von drei Versionen, 1999 "Jeder Mensch ein Künstler" als ein Satz von Joseph Beuys als eine von drei Versionen, 1999 "Jeder Mensch ein Künstler" als ein Satz von Joseph Beuys als eine von drei Versionen, 1999