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ZKM Videocast
Aktuelle Beiträge
24.09.2011–29.01.2012
Hiroshi Kawano
Der Philosoph am Computer

Eine Einführung in die Ausstellung von Margit Rosen

 

Der japanische Philosoph Hiroshi Kawano (*1925) ist einer der wichtigsten Wegbereiter der Eroberung der Computertechnologie für die Künste. Das ZKM widmete ihm seine erste Retrospektive. Die Ausstellung umfasste zahlreiche Werke und Dokumente, die noch nie außerhalb Japans präsentiert wurden. Sie schöpfte aus der Fülle des Hiroshi-Kawano-Archives, das sich seit Frühjahr 2010 am ZKM befindet. Die Retrospektive betonte die Sonderrolle Kawanos im Kreis der Pioniere der »Computerkunst«: Er war weder ein Künstler, der den Computer als neues Produktionsmittel und Thema entdeckte, noch ein Ingenieur, der über die neue Maschine zur Kunst fand, sondern ein Philosoph, der den Schreibtisch verließ, um im Rechenzentrum theoretische Modelle zur Logik künstlerischer Kreation experimentell zu erproben weiterlesen
 
28. Jan.–06. Mai 2012
The State of Image. Die Medienpioniere Zbigniew Rybczyński und Gábor Bódy
Interview mit den Kuratoren Piotr Krajewski und Miklós Peternák

 

Die Kuratoren der Ausstellung stellen mit Zbigniew Rybczyński (*1949) und Gábor Bódy (1946-1985) zwei Medienpioniere aus Polen und Ungarn vor, die sich in der Tradition der ersten europäischen Avantgarde entwickelten. Obgleich sich beide den Medientechnologien ab den frühen 1970er-Jahren offensiv angenommen haben, sind ihre Gesten sehr verschieden. weiterlesen
 
28. Jan.–06. Mai 2012
The State of Image. Die Medienpioniere Zbigniew Rybczyński und Gábor Bódy
Interview mit Zbigniew Rybczyński

 

Zbigniew Rybczyński ist der konstruktivistische Maler, Zeichner und Entwerfer, Ingenieur der neuen Bild-Zeit-Räume, die er schafft. Er entdeckt und entwickelt den Film wie das Video als Möglichkeit, völlig neue Raum- und Zeiterfahrungen machen zu können. Im Interview beschreibt er die Produktionsweise seines Experimentalfilmes "Tango" und seine Arbeit an Videoclips der MTV-Ära. weiterlesen
 
06.01.2012
Tag der offenen Tür
im ZKM | Karlsruhe

 

Am 06.01.2012 lud das ZKM | Karlsruhe zum Tag der offenen Tür ein. Führungen, Workshops, Konzerte für Kinder: für die Besucher gab es nicht nur viel zu sehen, vorallem ihre Aktivität stand im Mittelpunkt des Tages.  weiterlesen
 
17./18.12.2011
corpus pygmalion
Interaktive Tanzperformance von Chris Ziegler

 

Der Mythos des Künstlers, der sich in das von ihm selbst kreierte Geschöpf verliebt, stammt aus den Metamorphosen des Ovid. In 55 kurzen Versen (X 243-297) entsteht das Dramolett von Pygmalion und Galathea (hier noch namenlos), das als Gedicht, Epos, Roman, Drama, Musical oder Film inzwischen unzählige Bearbeitungen und Variationen erfahren hat.
Im Interview beschreibt Chris Ziegler wie die Perspektive auf das zu beobachtende Subjekt sich stetig verändert. Der Körper ist Schauplatz einer Konfrontation, kulturelle Bedingungen ändern den künstlerischen Prozess der Transformation. Plötzlich steht der Künstler mit seinem Werk im Widerstreit: Was ist Ursache, was ist Wirkung, was Kreation, was Kreatur? Einen Mitschnitt der Aufführung steht auf ITunesU zum Download bereit.
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In Memoriam
Emil Wachter
† 12.1.2012

 

Im Gedenken an den Karlsruher Künstler Emil Wachter sehen Sie hier ein Interview, das 2010 anlässlich der Ausstellung "Emil Wachter. Stille und Bewegung - Aquarelle zum Tanz" entstand. Emil Wachter war weit über die Region hinaus einem breiten Publikum vor allem als Maler, Bildhauer und Schöpfer sakraler Kunst bekannt. Insbesondere seine zahlreichen Kirchenfenster faszinieren in ihrer einprägsamen Erscheinung. Dabei sind viele seiner Themen sowohl dem christlichen als auch dem jüdischen Kulturkreis entlehnt. Neben seinem sakralen Werk hat Wachter aber auch ein sehr vielgestaltiges und umfangreiches OEuvre an Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen geschaffen, in denen sich weltliche Themen und fernöstliche Ästhetik begegnen. weiterlesen

 
22. Okt. 2011–29. April 2012
Hirschfaktor „Die Kunst des Zitierens"
Eine Einführung in die Ausstellung von Dr. Andreas F. Beitin

 

Jede kulturelle Produktion wie Kunst, Literatur, Musik, Philosophie entsteht im Kontext einer Tradition – selbst wenn sie mit ihr bricht. Seitdem sich Menschen künstlerisch betätigen, verweisen sie in ihrer Kunst auf eigene Werke, viel häufiger jedoch auf die anderer Künstler. Die Kunst vergangener Jahrhunderte richtete sich in diesem Sinne oftmals an den weltgewandten Connaisseur, der die Anspielungen erkannte. Die Ausstellung Hirschfaktor. „Die Kunst des Zitierens" untersucht anhand einer Auswahl charakteristischer Werke aus den mit dem ZKM kooperierenden privaten Kunstsammlungen, wie sich künstlerisches Schaffen und die Strategien der Künstler gewandelt haben.
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26.11.2011
Zu Ehren von Pierre Boulez
Preisträger Giga-Hertz-Preis 2011

 

Pierre Boulez wurde mit dem Giga-Hertz Hauptpreis für sein richtungsweisendes Werk geehrt. Die Jury würdigte besonders die Pionierarbeit, die Boulez in dem Metier der elektronischen Musik leistete. Boulez zu Ehren wurden am Abend der Preisverleihung zwei seiner Kompositionen aufgeführt, die die Vielfältigkeit seines Schaffens spiegeln: Ein rein instrumentales Werk und ein instrumentales Stück mit Live-Elektronik.
Ebenfalls im Video zu sehen, ist ein Ausschnitt eines Gespräches, das Dr. Michael Heck mit Pierre Boulez führte. Das gesamte Gespräch steht zum Download auf ITunes U bereit.
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27.11.2011
Artist Talk mit Robert Wilson

 

Im Anschluss an die Filmpremiere »Rememberemember. Wilson’s Waco-Watermill-World« von Sacha Goldman lud das ZKM zum Artist Talk mit Robert Wilson ein. Im Gespräch mit Sacha Goldman, Laure Adler, Peter Weibel und Jan Linders gab Robert Wilson einen Einblick in seine Arbeitsweise. Sehen Sie hier einen Ausschnitt aus dem Gespräch.
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23.11.2011
»One Three Two (133)«
Daniel Berwanger & Pipo Tafel mit Iain McCurdy

 

2010 wurde zum zweiten Mal der Walter-Fink-Preis des ZKM für Tanz, elektroakustische Musik und Medien vergeben. Der Produktionspreis für die technisch innovative Verbindung von Choreografie und Klang richtet sich an Teams, bestehend aus KomponistInnen, ChoreografInnen, TänzerInnen und BühnenbildnerInnen.

Der Walter-Fink-Preis des ZKM für Tanz, elektroakustische Musik und Medien wurde 2010 an Daniel Berwanger und Pipo Tafel für ein interaktives Konzertkonzept verliehen. 2011 wurde die in diesem Rahmen entstandene Komposition für Solotanz, Kamera, Live-Elektronik »One Three Two (133)« beim imatronic Festival uraufgeführt. weiterlesen

 
05.11.2011–11.03.2012
Symbiosis :: 1,5 Tonnen globale Verwicklung
Ausstellungseröffnung, 4.11.2011

 

Symbiosis ist ein Kunstprojekt, das sich mit der weltweiten Problematik der Kleinwaffen auseinandersetzt. Das Thema der so genannten Small Arms definiert sich den einzelnen Gruppen der (Zivil-)Gesellschaften unterschiedlich – wird verdrängt oder fetischisiert – selten wirklich in letzter Konsequenz analysiert und gelöst. Das Symbiosis-Projekt setzt an dieser Überlegung an und möchte den öffentlichen und privaten Diskurs im Kontext der Kleinwaffen-Problematik anregen.
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04.11.2011
Symbiosis. 1.5 Tonnen globale Verwicklung
Performance zur Ausstellungseröffnung

 

Die Eröffnung der Ausstellung Symbiosis wurde umrahmt durch eine Performance von Cellist Frank Wolff und Schauspieler Christoph Kopp. Frank Wolff studierte unter Theodor W. Adorno und feiert heute mit dem »Neuen Frankfurter Schulorchester« große Erfolge. Christoph Kopp ist Teil des Theaterensembles beim Aktionstheater PAN.OPTIKUM. Er rezitierte Gedichte u.a. von Hans Magnus Enzensberger, Robert Gernhardt und Heiner Müller.
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17.9.2011
Mansour Ciss Kanakassy & Baruch Gottlieb & Christian Hanussek
Le Laboratoire de Déberlinisation
Performance im Karlsruher Hauptbahnhof

 

Das Laboratoire Déberlinisation, das 2001 von Mansour Ciss Kanakassy gemeinsam mit Baruch Gottlieb und Christian Hanussek in Berlin gegründet wurde, ist ein Kunstprojekt, das sich als Beitrag zum Nord-Süd-Dialog versteht und sich zum Ziel gesetzt hat, eine Diskussion über die postkolonialen Gegebenheiten in Afrika anzuregen. Indem sie finanzielle und ökonomische Themen in ihre Kunstkonzepte und Kunstwerke einfließen lassen, bewegen sich die Künstler auf einem schmalen Grat zwischen Kunst und gesellschaftlichem Engagement, also in dem Bereich, in dem „der Idealismus der Kunst auf die Realitäten der Geopolitik und der Wirtschaft trifft“.
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12./13.10.2011
AHA-Labor Kindergesundheitskongress
Kooperationsprojekt mit Vorträgen und Workshops des ZKM und der Hochschule für Gestaltung (HfG) im Rahmen des »Wissenschaftsjahres 2011 – Forschung für unsere Gesundheit«

 

Kann aus einer Nabelschnurzelle ein neues Herz werden? Wie wird eine Prothese mit der Kraft von Gedanken gesteuert? Und ist das Lesen bei Dämmerlicht schlecht für die Augen? Diesen und weiteren Fragen geht das AHA-Labor beim Gesundheitskongress für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 nach. Große und kleine Gesundheitsforscher von morgen haben die Möglichkeit, sich in den Räumen der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und des ZKM auf eine spannende Entdeckungstour durch die bundesdeutsche Forschungslandschaft zu begeben. weiterlesen
 
17.09.2011
Meschac Gaba
Musée de l'Art de la Vie Active (MAVA)

 

Mit der für die Ausstellung The Global Contemporary neu produzierten Arbeit Musée de l’Art de la Vie Active knüpft der Künstler an seine bisherigen Tresses-Serien an. Für die Performance fertigte er dreißig Perücken aus Kunsthaar, die über die Darstellung universell verständlicher Symbole auf historische Figuren der globalen Geschichte verweisen – unter anderem auf Martin Luther King, Kwame Nkrumah, Jeanne d’Arc, Fela Kuti, Pierre und Marie Curie oder König Guézo von Dahomey. Indem er den westlichen Ikonen wichtige Persönlichkeiten der afrikanischen Geschichte zur Seite stellt, verweist Gaba auf die Notwendigkeit einer wahrhaft globalen Erzählung.
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17.09.2011–05.02.2012
The Global Contemporary - Kunstwelten nach 1989
Eröffnungsfestival, 16.–18.9.2011

 

Die Globalisierung als eine Phase geopolitischer Wandlung der Welt ist zugleich eine Wandlung der Kunst, ihrer Produktionsbedingungen und der Möglichkeiten ihrer Verbreitung und Präsenz. Zugleich stehen die KünstlerInnen und vor allem die Institutionen der Kunst – Großausstellungen, Museen, der Markt – vor der Frage, wie weit Kunst »global« gedacht werden kann und muss – und wie sich dies auf ihre eigenen Arbeitsweisen niederschlägt. Die Ausstellung The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989 wird mittels dokumentarischer Materialien und künstlerischer Positionen untersuchen, wie die Globalisierung mit ihren dominanten Marktmechanismen einerseits und ihren Utopien der Vernetzung und Freizügigkeit andererseits auf die unterschiedlichen Sphären der Kunstproduktion und -rezeption einwirkt.
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RYBN.ORG
ADM VIII, 2011

 

Den Trend zu komplexen automatisierten Handelssystemen an den heutigen Börsen kommentieren RYBN.ORG durch Entwicklung eines eigenen Trading-Roboters für Anlage- und Spekulationsgeschäfte. Das autonome Programm kann über einen Online-Broker Aufträge platzieren, Aktien kaufen und verkaufen. Ein internes algorithmisch arbeitendes System trifft die Handelsentscheidungen, die aber auch durch externe, arbiträre Parameter beeinflusst werden können. Aufgrund dieses Systems kann das Programm künftige Marktbewegungen prognostizieren; zugleich versucht es, aus den regellosen Kursschwankungen relevante und effektive Muster herauszulesen. Die Kalkulationen und Aktionen des Roboters werden mittels dynamischer Kartografie beobachtet, aufgezeichnet und visualisiert. Resultat ist ein Daten-Panoptikum, wie man es sonst nur in den Schaltzentralen der Börsen sieht.
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18.06.2011–08.01.2012
Traffic, 2011
Augmented-Reality-Installation

 

Für die Ausstellung "CAR CULTURE. Medien der Mobilität" produzierte das ZKM | Institut für Bildmedien eine Augmented-Reality-Installation, die in einem der Lichthöfe des ZKM gezeigt wird. Bis Januar 2012 ist die Installation noch im ZKM | Medienmuseum zu sehen.weiterlesen

 
18.06.2011–08.01.2012
CAR CULTURE. Medien der Mobilität
Ausstellungseröffnung, 17.06.2011

 

Als Kultobjekt und Symbol für individuelle Freiheit ist das Auto das Medium der Mobilität par excellence. Durch seine jederzeitige individuelle Verfügbarkeit nimmt es eine Sonderstellung ein. Das Erdgeschoss des ZKM | Medienmuseum wird in der Ausstellung zu einem Parkplatz für immobile Autos als Skulpturen. weiterlesen
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