zkm2009_DLangSW
Aus unserem Archiv
24.09.2011–29.01.2012
Hiroshi Kawano
Der Philosoph am Computer

Eine Einführung in die Ausstellung von Margit Rosen

 

Der japanische Philosoph Hiroshi Kawano (*1925) ist einer der wichtigsten Wegbereiter der Eroberung der Computertechnologie für die Künste. Das ZKM widmete ihm seine erste Retrospektive. Die Ausstellung umfasste zahlreiche Werke und Dokumente, die noch nie außerhalb Japans präsentiert wurden. Sie schöpfte aus der Fülle des Hiroshi-Kawano-Archives, das sich seit Frühjahr 2010 am ZKM befindet. Die Retrospektive betonte die Sonderrolle Kawanos im Kreis der Pioniere der »Computerkunst«: Er war weder ein Künstler, der den Computer als neues Produktionsmittel und Thema entdeckte, noch ein Ingenieur, der über die neue Maschine zur Kunst fand, sondern ein Philosoph, der den Schreibtisch verließ, um im Rechenzentrum theoretische Modelle zur Logik künstlerischer Kreation experimentell zu erproben weiterlesen
 
29. Okt. 2011–12. Febr. 2012
Digital Art Works. The Challenges of Conservation
Eine Einführung von Bernhard Serexhe, Chiara Marchini Camia, Arnaud Obermann

 

Was passiert mit Medienkunst, wenn sich das Internet–Environment, für das sie konzipiert wurde, verändert? Dürfen Arbeiten, die einst für den PC entwickelt wurden, heute auf dem iPad gezeigt werden? Die Ausstellung Digital Art Works. The Challenges of Conservation geht Fragen nach dem Sammeln, Ausstellen und Erhalten computerbasierter Kunstwerke auf den Grund und lässt die Vorgänge rund um die digitale Konservierung sichtbar werden.  weiterlesen
 
20.–21.01.2012
HedoCamp meets Global Art
Ist Spaß verdächtig?

 

Beim HedoCamp versammelten sich Interessierte aus den Bereichen Medien, Kunst und Pädagogik zum kollektiven Denken, um hedonistische Aspekte von globaler Gegenwartskunst theoretisch und praktisch zu beleuchten. Die Ausstellung "The Global Contemporary" bildet dabei das konkrete Forschungsterrain, in dem Anteile von Spaß, Humor, Vergnügen und von Stress, Unlust, Schmerz sowohl in künstlerischen Arbeiten als auch in begleitenden Kommunikations-, Lern- und Vermittlungsprozessen untersucht werden.  weiterlesen
 
04.11.2011
Symbiosis. 1.5 Tonnen globale Verwicklung
Performance zur Ausstellungseröffnung

 

Die Eröffnung der Ausstellung Symbiosis wurde umrahmt durch eine Performance von Cellist Frank Wolff und Schauspieler Christoph Kopp. Frank Wolff studierte unter Theodor W. Adorno und feiert heute mit dem »Neuen Frankfurter Schulorchester« große Erfolge. Christoph Kopp ist Teil des Theaterensembles beim Aktionstheater PAN.OPTIKUM. Er rezitierte Gedichte u.a. von Hans Magnus Enzensberger, Robert Gernhardt und Heiner Müller.
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16. Juni – 30. September 2012
Ivan Faktor. Erstes Programm

 

Neben Józef Robakowski zählt auch der kroatische Künstler Ivan Faktor zu den Pionieren, der die Herausforderungen der neuen Medientechnologien an die Künste angenommen und in beispielhafter Weise umgesetzt hat. Die Ausstellung Ivan Faktor (*1953, Crnac) präsentiert erstmals in Deutschland einen Überblick seines umfangreichen Œuvres. weiterlesen
 
16. Juni – 30. September 2012
Józef Robakowski. The Handshake

 

Mit anderen KünstlerInnen in einen Dialog zu treten und diesen in und durch die Kunst sichtbar zu machen – dies war seit Anfang der 1960er-Jahre bis heute bedeutender Bestandteil von Józef Robakowskis Werk. Davon ausgehend deckt die Ausstellung vorrangig Robakowskis unterschiedliche Ideen und Methoden der Zusammenarbeit mit anderen KünstlerInnen auf. weiterlesen
 
24. März − 12. Aug. 2012
the name is BURROUGHS − Expanded Media

Eine Einführung in die Ausstellung

 

Werke wie »Naked Lunch« oder »The Soft Machine« haben William S. Burroughs (1914-1997) als Autor weltberühmt gemacht. Weit weniger bekannt ist dagegen, dass Burroughs auch als multimedial arbeitender Künstler ein umfangreiches und vielgestaltiges Werk geschaffen hat, das Experimente mit Tonband, Film und Fotografie ebenso umfasst wie Malerei und Collagen. Die umfangreiche Ausstellung »the name is BURROUGHS − Expanded Media« stellt nun erstmals in Deutschland das künstlerische Schaffen des Schriftstellers vor, untersucht die vielfältigen Verbindungen zwischen literarischer und experimentell-bildnerischer Produktion und erweitert das Bild zusätzlich durch die Präsentation der »Collaborations«, die Burroughs zusammen mit anderen KünstlerInnen geschaffen hat. Zusätzlichen Reiz gewinnt die Ausstellung durch eine Reihe von Werken zeitgenössischer internationaler KünstlerInnen, die sich dezidiert auf die Schriften von Burroughs und seine »Expanded Media«-Methode beziehen und damit das bildnerische Potenzial aus heutiger Perspektive individuell ausloten. weiterlesen
 
25. Juli – 14. Oktober 2012
Sensor. Zeitraum für junge Positionen
Stefano Cagol: »Vampa«

 

Stefano Cagol präsentiert seine Videoinstallation »Vampa« in der Ausstellungsreihe "Sensor. Zeitraum für junge Positionen". Der Künstler legt seinem Werk das Bild der US-amerikanischen Flagge zugrunde. Kaum ein anderes nationales Symbol ist in der westlichen Welt so präsent und mit so unterschiedlichen Bedeutungen verknüpft. Für die einen steht die Flagge immer noch für den amerikanischen Traum, Freiheit, Demokratie und den Kampf gegen fundamentalistischen Terror. Für die anderen ist sie Sinnbild für eine Vielzahl kriegerischer Handlungen der letzten Jahrzehnte und den kapitalistischen Imperialismus. weiterlesen
 
05.11.2011–11.03.2012
Symbiosis :: 1,5 Tonnen globale Verwicklung
Ausstellungseröffnung, 4.11.2011

 

Symbiosis ist ein Kunstprojekt, das sich mit der weltweiten Problematik der Kleinwaffen auseinandersetzt. Das Thema der so genannten Small Arms definiert sich den einzelnen Gruppen der (Zivil-)Gesellschaften unterschiedlich – wird verdrängt oder fetischisiert – selten wirklich in letzter Konsequenz analysiert und gelöst. Das Symbiosis-Projekt setzt an dieser Überlegung an und möchte den öffentlichen und privaten Diskurs im Kontext der Kleinwaffen-Problematik anregen.
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23.11.2011
»One Three Two (133)«
Daniel Berwanger & Pipo Tafel mit Iain McCurdy

 

2010 wurde zum zweiten Mal der Walter-Fink-Preis des ZKM für Tanz, elektroakustische Musik und Medien vergeben. Der Produktionspreis für die technisch innovative Verbindung von Choreografie und Klang richtet sich an Teams, bestehend aus KomponistInnen, ChoreografInnen, TänzerInnen und BühnenbildnerInnen.

Der Walter-Fink-Preis des ZKM für Tanz, elektroakustische Musik und Medien wurde 2010 an Daniel Berwanger und Pipo Tafel für ein interaktives Konzertkonzept verliehen. 2011 wurde die in diesem Rahmen entstandene Komposition für Solotanz, Kamera, Live-Elektronik »One Three Two (133)« beim imatronic Festival uraufgeführt. weiterlesen

 
28.06.2012
»Kaepsele Connection. Kreativität im Unterricht« im ZKM
Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts

 

Ausgehend von den Handlungsempfehlungen des Staatsministeriums zur Förderung von Kreativität und Innovation in Baden-Württemberg im Jahr 2007 erarbeitete die ZKM | Museumskommunikation in Kooperation mit einer interdisziplinären Lehrergruppe aus Baden-Württemberg seit eineinhalb Jahren theoretisch wie praktisch Voraussetzungen zur Ermöglichung von kreativem Arbeiten im Unterricht.
Während der Abschlussveranstaltung des Forschungsprojektes wurden die Ergebnisse vorgestellt und Möglichkeiten zu zukünftigen Anwendungen im Schulunterricht diskutiert.
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27.11.2011
Artist Talk mit Robert Wilson

 

Im Anschluss an die Filmpremiere »Rememberemember. Wilson’s Waco-Watermill-World« von Sacha Goldman lud das ZKM zum Artist Talk mit Robert Wilson ein. Im Gespräch mit Sacha Goldman, Laure Adler, Peter Weibel und Jan Linders gab Robert Wilson einen Einblick in seine Arbeitsweise. Sehen Sie hier einen Ausschnitt aus dem Gespräch.
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08. März–29. April 2012
Moments
Eine Geschichte der Performance in 10 Akten


 

»Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten« ist eine internationale Live-Ausstellung zur Geschichte der Kunstrichtung Performance in Tanz und bildender Kunst. Als Ausstellung ›in progress‹ zeigt und entwickelt das Projekt neue Formate der musealen Präsentation von Live-Acts. Die Ausstellung beginnt im leeren Ausstellungsraum. Während der achtwöchigen Laufzeit des Ausstellungsprojekts entwickelt sich vor dem Publikum ein szenischer Akt rund um zehn zentrale Stationen der Tanz- und Performancegeschichte.
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06. April−19. August 2012
Dieter Meier
Works 1969–2011 and the YELLO Years


 

Mit der Ausstellung »Dieter Meier. Works 1969–2011 and the YELLO Years« präsentiert das ZKM | Medienmuseum das Werk des Züricher Künstlers und Multitalents Dieter Meier und stellt dabei auch seine Tätigkeit als Film- und Videoclip-Regisseur vor.
Bereits Meiers künstlerische Anfänge sind von einem radikalen und absurd-humorvollen Situationismus geprägt, der ihn immer wieder zu Aktionen auf öffentlichen Plätzen und unmittelbaren Auseinandersetzungen mit Passanten inspirierte.
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17./18.12.2011
corpus pygmalion
Interaktive Tanzperformance von Chris Ziegler

 

Der Mythos des Künstlers, der sich in das von ihm selbst kreierte Geschöpf verliebt, stammt aus den Metamorphosen des Ovid. In 55 kurzen Versen (X 243-297) entsteht das Dramolett von Pygmalion und Galathea (hier noch namenlos), das als Gedicht, Epos, Roman, Drama, Musical oder Film inzwischen unzählige Bearbeitungen und Variationen erfahren hat.
Im Interview beschreibt Chris Ziegler wie die Perspektive auf das zu beobachtende Subjekt sich stetig verändert. Der Körper ist Schauplatz einer Konfrontation, kulturelle Bedingungen ändern den künstlerischen Prozess der Transformation. Plötzlich steht der Künstler mit seinem Werk im Widerstreit: Was ist Ursache, was ist Wirkung, was Kreation, was Kreatur? Einen Mitschnitt der Aufführung steht auf ITunesU zum Download bereit.
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06.01.2012
Tag der offenen Tür
im ZKM | Karlsruhe

 

Am 06.01.2012 lud das ZKM | Karlsruhe zum Tag der offenen Tür ein. Führungen, Workshops, Konzerte für Kinder: für die Besucher gab es nicht nur viel zu sehen, vorallem ihre Aktivität stand im Mittelpunkt des Tages.  weiterlesen
 
Do, 23.02.12
David Amram & Guests:
»From Khyber Pass to Karlsruhe«

 

David Amram ist seit über 60 Jahren im Musikgeschäft tätig und vor allem durch seine Vielseitigkeit als Musiker, Komponist, Jazzvirtuose und Autor bekannt. Mit seinem Wissen hat der 81-jährige Amerikaner viele KünstlerInnen inspiriert. David Amram ist besonders für seine Zusammenarbeit mit MusikerInnen wie Miles Davis, Charles Mingus, Leonard Bernstein, Dizzy Gillespie, Bob Dylan, Patti Smith, Jack Kerouac, Tito Puente und Judy Collins bekannt. Vor allem für sein Können auf dem Waldhorn hat er sich als Jazz-Pionier einen Namen gemacht, welches er ebenso virtuos beherrscht wie das Klavier und über 35 weitere Instrumente. Nun kommt David Amram nach 56 Jahren für ein Konzert im ZKM wieder nach Karlsruhe.  Gemeinsam mit den virtuosen Musikern Erwin Ditzner, Johannes Frisch, Peter Lehel, Hans-Peter Ockert und Matthias Ockert begab er sich auf eine musikalische Reise vom Khyber Pass nach Karlsruhe.
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18.06.2011–08.01.2012
CAR CULTURE. Medien der Mobilität
Ausstellungseröffnung, 17.06.2011

 

Als Kultobjekt und Symbol für individuelle Freiheit ist das Auto das Medium der Mobilität par excellence. Durch seine jederzeitige individuelle Verfügbarkeit nimmt es eine Sonderstellung ein. Das Erdgeschoss des ZKM | Medienmuseum wird in der Ausstellung zu einem Parkplatz für immobile Autos als Skulpturen. weiterlesen
Weitere Beiträge
 
RYBN.ORG
ADM VIII, 2011

 

Den Trend zu komplexen automatisierten Handelssystemen an den heutigen Börsen kommentieren RYBN.ORG durch Entwicklung eines eigenen Trading-Roboters für Anlage- und Spekulationsgeschäfte. Das autonome Programm kann über einen Online-Broker Aufträge platzieren, Aktien kaufen und verkaufen. Ein internes algorithmisch arbeitendes System trifft die Handelsentscheidungen, die aber auch durch externe, arbiträre Parameter beeinflusst werden können. Aufgrund dieses Systems kann das Programm künftige Marktbewegungen prognostizieren; zugleich versucht es, aus den regellosen Kursschwankungen relevante und effektive Muster herauszulesen. Die Kalkulationen und Aktionen des Roboters werden mittels dynamischer Kartografie beobachtet, aufgezeichnet und visualisiert. Resultat ist ein Daten-Panoptikum, wie man es sonst nur in den Schaltzentralen der Börsen sieht.
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17.09.2011–05.02.2012
The Global Contemporary - Kunstwelten nach 1989
Eröffnungsfestival, 16.–18.9.2011

 

Die Globalisierung als eine Phase geopolitischer Wandlung der Welt ist zugleich eine Wandlung der Kunst, ihrer Produktionsbedingungen und der Möglichkeiten ihrer Verbreitung und Präsenz. Zugleich stehen die KünstlerInnen und vor allem die Institutionen der Kunst – Großausstellungen, Museen, der Markt – vor der Frage, wie weit Kunst »global« gedacht werden kann und muss – und wie sich dies auf ihre eigenen Arbeitsweisen niederschlägt. Die Ausstellung The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989 wird mittels dokumentarischer Materialien und künstlerischer Positionen untersuchen, wie die Globalisierung mit ihren dominanten Marktmechanismen einerseits und ihren Utopien der Vernetzung und Freizügigkeit andererseits auf die unterschiedlichen Sphären der Kunstproduktion und -rezeption einwirkt.
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